Natürlich gibt es eine Vielzahl verschiedener Minijobs. Ob Haushälter, Hundesitter, Babysitter, Gärtner, Telefonist, Interviewer, Recherchehilfe, Inventurhelfer, Hausmeister – die Möglichkeiten scheinen unzählig.
Jedoch gibt es nicht nur unterschiedliche Tätigkeiten, sondern auch formale Unterschiede. Allgemein kann zwischen langfristigen und saisonalen Minijobs, sowie Minijobs in Privathaushalten unterschieden werden.
Minijobs (400-Euro-Jobs)
Minijob oder 400-Euro-Job ist eine häufige Bezeichnung für eine so genannte geringfügige Beschäftigung. Ein Minijob ist dadurch gekennzeichnet, dass man darin höchstens 400 Euro monatlich verdienen kann, wenn man ihn regelmäßig ausübt. Bei einem Minijob müssen zudem keine Abgaben gezahlt werden. Das bedeutet, dass der Minijobber in der Regel seinen Bruttoverdienst abzugsfrei ausbezahlt bekommen kann. Einen Minijob kann man neben dem Studium, neben dem Hauptberuf oder zur Aufbesserung des Arbeitslosengeldes ausüben.
Minijobs in Privathaushalten
Kochen, putzen, gärtnern oder betreuen – wer in Privathaushalten gegen Bezahlung Aufgaben übernimmt, welche normalerweise die Angehörigen dieses Haushaltes ausüben würden, der leistet damit eine haushaltsnahe Dienstleistung. Hierfür gelten Sonderregelungen. Für den Arbeitgeber, in diesem Fall der Privathaushalt, ist das Einstellen eines Minijobbers besonders günstig, da weniger Abgaben gezahlt werden müssen. Also sollte man sich ruhig nach Minijobs in Privathaushalten umsehen. Es lohnt sich! Und man befindet sich dann in familiärer Atmosphäre.
Kurzfristige Minijobs (Saisonbeschäftigung)
Einen weiteren Sonderfall machen kurzfristige Minijobs aus. Bei einem Minijob handelt es sich um eine kurzfristige Beschäftigung, wenn
- Maximal 2 Monate lang an fünf Tagen in der Woche gearbeitet wird oder
- An weniger als fünf Tagen in der Woche und maximal 50 Tage lang gearbeitet wird.
Bei einem kurzfristigen Minijob müssen keine Sozialversicherungsabgaben gezahlt werden. Es entfällt lediglich eine Pauschalsteuer, jedoch wird diese vom Arbeitgeber getragen.
Danke für die kompakte Übersicht. Übrigens sollte man immer auf einen Arbeitsvertrag bestehen, damit es keine bösen Überraschungen wie plötzlche Kündigung, Lohnstreitigkeiten usw. gibt.
Hier gibt es mehr Informationen über Minijobs.
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